Kulturgemeinschaft Bitburg e.V.
Volkshochschule Bitburg

Rathausplatz 3-4
54634 Bitburg

Tel.: 06561/6001-220/225
Fax: 06561/6001-9220/9225
Mail: Volkshochschule
Kulturgemeinschaft
Öffnungszeiten:
Mo. - Fr.: 08.30 - 12.30 Uhr
Mo. - Di.: 14.00 - 16.00 Uhr
Do.: 14.00 - 18.00 Uhr

Verantwortliche Personen und Ansprechpartner der Einrichtung

Vorsitzender:
Joachim Kandels

Geschäftsführerin:
Michaela Noe

Wo Integration groß geschrieben wird – Arbeitskreis für Menschen mit Beeinträchtigung

Im Jahre 1981 begann die Arbeit des Arbeitskreises für Behinderte. Im internationalen Jahr für Menschen mit Behinderung fanden sich engagierte Vertreter aus Vereinen zusammen, um etwas für behinderte Mitmenschen zu tun. Was damals mit dem längsten Apfelstrudel im Guinness-Buch der Rekorde begann, wurde durch zahlreiche Aktivitäten des Arbeitskreises für Behinderte, besonders durch das alljährlich stattfindende Altstadtfest fortgesetzt. 

Im Arbeitskreis für Behinderte engagieren sich seit über 33 Jahren viele Vereine und Organisationen, aber auch viele private Mitbürgerinnen und Mitbürger. Durch dieses ehrenamtliche Engagement – insbesondere bei den Altstadtfesten – konnten seit dieser Zeit zahlreiche große und kleine Projekte zugunsten der Behinderten in der Stadt Bitburg unterstützt werden. Die Erlöse der jährlich stattfindenden Weihnachtskonzerte der USAFE Band vom Hauptquartier der amerikanischen Luftwaffe in Europa kamen auch stets der Behindertenarbeit in der Stadt Bitburg zugute.

Was zunächst als lose Gruppierung von Vereinen und Organisationen begann, wurde vor wenigen Jahren in die Kulturgemeinschaft Bitburg integriert. Für den Arbeitskreis für Behinderte gibt es einen eigenen Beirat. Seit Beginn engagierte sich der Vorsitzende der Kulturgemeinschaft Bitburg, Werner Pies, als einer von drei Sprechern des Arbeitskreises. Ebenfalls seit Anfang an dabei ist Herr Alfred Maier aus Bitburg.  Die aktuellen Sprecher des Arbeitskreises sind Bürgermeister Joachim Kandels, Christel Jäckel, Alfred Maier und Matthias Jegen.

Die Integration von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft stand und steht bei allen Aktivitäten immer im Mittelpunkt und ist ein besonderes Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Arbeitskreis für Behinderte.

Die integrative Kindertagesstätte der Lebenshilfe Bitburg e. V, sowie die jeweiligen Verantwortlichen der St. Martin-Schule Bitburg, eine Schule für geistig Behinderte Kinder in Bitburg, sowie das Haus der Jugend, die eine AG zur Integration für Behinderte unterhalt, haben sich seither ebenfalls im Arbeitskreis für Behinderte engagiert. Die Anliegen und Bedürfnisse dieser Einrichtungen finden seit Bestehen des Arbeitskreises für Behinderte in Bitburg besonderes Gehör.

Besonderes Engagement zeigte der Arbeitskreis für Behinderte, als der Bau des Wohnheims der Lebenshilfe in der Prümer Straße in Bitburg mit einem namhaften Betrag unterstützt wurde. Verschiedene weitere Projekte, wie z. B. die Einrichtung eines pränatalen Raums, die Anschaffung einer Behinderten gerechten Schaukel, ein Zuschuss für das therapeutische Reiten in der Reitanlage in Bitburg-Mötsch, die Bezuschussung von Freizeiten mit Behinderte und Nichtbehinderten, der Einbau einer Behinderten gerechten Toilette im Haus Beda in Bitburg sind durch die finanzielle Unterstützung  bzw. durch die Initiative des Arbeitskreises für Behinderte in Bitburg ermöglicht worden.

Auch die Elternschaft und die Kollegien der Kindertagesstätte und der St. Martin-Schule einerseits wie auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnheims der Lebenshilfe oder die Mitarbeiter des Hauses der Jugend andererseits, unterstützen ebenfalls die Arbeit des Arbeitskreises für Behinderte. So helfen viele Hände bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltungen des Arbeitskreises für Behinderte mit. Es wird auch stets Wert darauf gelegt, dass die Menschen mit Behinderungen bei der Programmgestaltung einbezogen werden.

Durch die Arbeit des Arbeitskreises für Behinderte werden die viele Helferinnen und Helfer und die Bevölkerung auf die Situation und die Probleme unserer behinderten Mitmenschen aufmerksam gemacht und sensibilisiert. Es zeigt sich, dass sich Behinderte und Nichtbehinderte mit immer weniger Berührungsängsten einander begegnen.